Unsere Esel

Émil, das Maskottchen

Émil wurde im Sommer 2013 in Burgund in Frankreich geboren. Er ist zweisprachig aufgewachsen: Französisch und Schwäbisch (seine Züchter kommen ursprünglich aus Bayrisch Schwaben). Émil´s  Mama ist ebenfalls ein weißer Zwergesel. Da Esel grundsätzlich sehr konservativ sind, konnten seine neuen Eselkumpanen gar nichts mit seiner Weis(s)heit anfangen. Eigentlich waren sie richtig gemein zu ihm – anfangs. Émil suchte sein Heil deshalb bei dem einzigen anderen weißen Tier: Unserem Alpaka Baby Hatschi. Baby Hatschi nahm seinen neuen „Schatten“ großmütig und doch irgendwie erstaunt ganz einfach hin. Das nenn ich Multi-Kulti.

 

Émil ist mittlerweile gut in seine Herde integriert. Als kleinster Esel bekommt er besonders viel Zuneigung und Applaus von den Menschen. Er ist ein ganz besonderer Freund für Menschen, die sich vor vielem fürchten – außer vor ihm.  Damit ist er eigentlich ein wirkliches Maskottchen oder gar ein Talisman.

Sanfte Josefine, genannt Josi: Ein schmerzlicher Abschied von einem besonders liebenswerten Esel - Ostern 2015 (Wir sind überzeugt, dass sie dort wo immer es ist auf uns wartet!)

Josi wurde knapp 30 Jahre alt. Sie kam mit 13 Jahren tragend zu uns, sie ging durch mehrere Hände und wurde z.T. rüde und gedankenlos behandelt. Ungeduld und Schimpfen verunsichern sie. Josi hat lange gebraucht, bis sie den Menschen wieder offen und vertrauensvoll begegnen konnte.

 

Sie war der emotionale Mittelpunkt der Herde, alle sahen sie als die “Mutter der Nation”, “ohne Josi ist alles nichts - mit Josi ist auch das Nichts alles!” Nach Ihrem Tod wird ihre Position von Ronja übernommen.

 

Sie lief stetig, in Ihrem gleichmäßigen Tempo, im höheren Alter sogar vorne am Kopf der Gruppe bei Ausflügen.

 

Sie achtete auf ihren Begleiter bzw. Menschen, der sie führte. Sie hatte ein ganz feines Gespür für die Standfestigkeit bzw. motorische Unsicherheit ihres Begleiters und verhielt sich achtsam und absolut einschätzbar.

 

Eine ganz besonders liebenswerte Eselin für kleine Kinder, Menschen mit Handicap oder Menschen, die Schweres mit sich herumtragen.

 

Mit einem Wort: eine kleine Seelentrösterin - Wir hoffen, dass sie diese Aufgabe vom Himmel aus mindestens genauso gut erfüllen kann. "Josi hilf!" - Unser Spruch in Notlagen. Bisher gab es noch keine Notlage;

 

 

Bezaubernde Jeannie, genannt Gigi

Gigi ist 12 Jahre alt. Sie kam bei uns zur Welt. Ihre Mama ist Josi, der Papa ist Sophokles, von der schwäbischen Alb. Sie wurde vom Anlagenbesitzer in den ersten Lebenswochen auf dem Arm über seinen Besitz getragen, weshalb sie der festen Überzeugung ist, dass alles ihr gehört.

 

Gigi ist mit einem unerschütterlichen Selbstvertrauen ausgestattet und ist gegenüber impulsiven und etwas ungehobelten Menschen tolerant, bis sie findet, dass es nun genug sei und ihrem Begleiter auf eine sehr charmante und entwaffnende Art zeigt, dass sie dieses Verhalten nicht mehr gewilt ist, zu akzeptieren: Sie legt sich einfach auf den Boden und sorgt auf diese Weise für eine ganz und gar notwendige Denkpause für ihren Menschen. Sie ist selbstbewusst, unerschrocken und abenteuerlustig. Mit ihren langen Beinen fühlt sie sich wie Claudia Schiffer (kennt heute auch keiner mehr - im Gegensatz zu Gigi).

 

Ihr bester Freund ist Wanja, am liebsten schmust sie mit ihrer Mama und bewundern tut sie unser Zirkuspferd Massel Tov.

 

 

Wilder Wanja, genannt: Wanja (kleiner Iwan)

Wanja ist 12 Jahre alt. Er könnte ein Zwilling von Gigi sein. Wanja ist im gleichen Jahr um die gleiche Zeit in Kerpen geboren. Er ist genauso schnell wie Michael und Ralf Schumacher, liegt wohl am Ort und der Luft dort. Gleich nach seiner Ankunft bei uns im Alter von 10 Monaten hat sich Wanja als Mamaersatz Josi ausgesucht. Für Gigi Hat er sich lange Zeit überhaupt nicht interessiert und sie sich auch nicht für ihn. Zwischenzeitlich sind diese beiden ein wirklich gutes Team und haben besonderen Spass ihren Menschen zu testen “geht da noch etwas”?

 

Wanja hat einen charmanten Unterbiss, ein schönes schokolandenfarbenes Fell und eine unwiderstehlichen Hang zu Grünem (besonders Gras).

 

Er ist absolut cool im Parcour und meistert alle Herausforderungen - fast chillig!

 

 

Huckleberry Finn, genannt: Finn

 

 

Finn ist 6 Jahre alt. Er kam aus dem Augsburger Zoo zu uns und ist ein absoluter “Mamabube”.

 

Stundenlang kann er im Auslauf stehen und seine Denkerstirn nebst Kopf auf den Rücken von Josi legen. Schlafen möchte Finn bei Josi in der Box, andere Kombinationen führen zu wehklagendem Protest. Mit Wanja macht er wilde Hengstspiele, obgleich beide kastiert sind und ihre Angebetete ist natürlich Josi.

 

Finn hat lange gebraucht um die Menschen für sich zu entdecken. Er war nicht abweisend aber eben auch nicht menschenbezogen. Im vergangenen Jahr hat sich das geändert und Finn liebt es, gekrault zu werden und gemeinsam mit pfiffigen und sportiven Menschen legt er ein unglaubliches Sprungtalent an den Tag.

 

Alleine zu sein geht für Finn gar nicht und alleine Spazierengeführt zu warden, ist für ihn etwas, das einem Herdentier zutiefst widerspricht. Wir arbeiten seit geraumer Zeit daran.

 

Mit Josi schafft Finn alles, einfach alles eine Frage der Beziehung.

 

 

Ronja Räuberesel, genannt: Ronja

Ronjas Alter ist unbekannt, schätzungsweise hat sie die Reife von Josi (23).

 

Ronja hat ein bewegtes Leben hinter sich und war bevor sie zu uns kam Wachesel bei einer Kamerunschafherde. Gemeinsam mit den Schafen hat sie fleißig gegrast und wurde auf diesem Weg eine kleine Tonne. Bis heute neigt sie zu Hufrehe und kämpft mit ihrem eseligen Bodymassindex.

 

Sie ist eine wirkliche Augsnweide: Sie hat wunderschöne, ausdrucksstarke bernsteinfarbene Augen. Sie erinnert sich zuweilen gerne an Ihre Zeit als “Single”-Esel und geht gerne mal alleine in Begleitung eines Menschen “shoppen”: Ronja bevorzugt Grünes!

 

Ronja ist eine bewundernswerte und liebevolle Supernanny für unsere “Kleine Große” Amy. Sie teilt mit ihr die Box und deshalb auch eine etwas größere Portion Heu und findet das prima. Anfangs hat sie mit ungläubigem Staunen unserem Trainingstreiben zugeschaut und sich mit der Zeit für diese Art von Beschäftigung erwärmt.

 

Pilgern findet sie schön, weil man dort auch Rast machen kann und dem Motto “im Wein / Quatsch / Gras liegt Wahrheit” nachsinnen kann.

 


Amy Mille Bacci, genannt Amy

Amy wurde im Herbst 2010 in der Wilhelma in Stuttgart geboren. Sie eine absolute Cuddlerin, will heißen: sie schmust den lieben langen Tag. Mit Ronja, mit ihrem Hundefreund Wombat, mit ihren Menschen. Schmusen hält Leib und Seele zusammen, diese Wahrheit hat Amy erfunden, gefunden und nichts auf der Welt wird sie davon abbringen können.

 

Sie ist ein wirklicher Menschenfreund, äußerlich und innerlich. In ihren Liebesbekundungen ist sie zwar noch etwas direkt und überschwänglich, aber wir arbeiten daran. Sie findet, dass Menschen eine wirklich tolle Erfindung sind. Wahrscheinlich sind sie nur zu dem Zweck erfunden, eine kleine große Eselin wie Amy zu streicheln, zu umsorgen und mit ihr gemeinsam die Welt zu entdecken.

 

Amy wird ganz bestimmt eine wunderbare Helferin in der Arbeit mit Menschen. Als Rieseneselkind darf sie dafür genügend Zeit bekommen.

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